Immobilienerwerb und Grundbuchabsicherung in Uruguay

Der Kauf einer Immobilie unterliegt in Uruguay im wesentlichen denselben Abläufen, die Ihnen aus Ihrem Heimatland bekannt sind.

Zuerst wird ein Vorverkaufvertrag („Boleto de Reserva“) im Beisein eines frei durch Sie wählbaren Notars unterzeichnet, in dem beide Parteien (Käufer und Verkäufer) wechselseitige Verpflichtungen eingehen. Es werden unter anderem der Kaufpreis, die Zahlungsweise inklusive der Höhe der Anzahlung, die Modalitäten der Übergabe und auch die Strafen bei Nichterfüllung des Vorvertrags vereinbart.

Schon der Vorverkaufvertrag macht Sie zum rechtmäßigen Eigentümer der Immobilie, soweit Sie die eingegangenen Auflagen erfüllen. Einen Muster-Vorkaufvertrag kann ich Ihnen gerne schicken.

Danach überprüft Ihr Notar die Immobilie auf Hypotheken und Schulden, mögliche Wegerechte, Vorkaufsrechte und sonstige potentielle rechtliche Beeinträchtigungen. Nach dieser Prüfung und der Erfüllung aller Vereinbarungen, inklusive der Zahlung, die an den Notar geleistet werden muss, wird der endgültige Kaufvertrag („Escritura“ bzw. „Contrato de Compraventa“) paraphiert und Sie als neuer Besitzer in das Grundbuch eingetragen.

Die Grundbuchabsicherung ist in Uruguay gut und sicher. Hier kann und wird Ihnen niemand etwas wegnehmen.

Sollten Sie nicht selbst anwesend sein können, besteht die Möglichkeit, dass ein von Ihnen Beauftragter die entsprechenden Unterschriften für Sie leistet. Dazu müssen Sie nur in dem für Ihren Wohnsitz zuständigen uruguayischen Konsulat eine entsprechende Vollmacht unterschreiben und uns diese anschließend zusenden. Den Wortlaut der Vollmacht schicken wir Ihnen auf Wunsch gerne zu.

Die Kaufnebenkosten einer Immobilie belaufen sich in Uruguay auf ca. 9 bis 10% des Kaufpreises. 3% entfallen auf notarielle Honorare, 3% entsprechen der Maklercourtage. Der Rest sind Steuern und Abgaben.

 

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